Kirchen und Klöster in der Lüneburger Heide
St. Petri Müden (Aller)

St. Petri Müden (Aller)

Gottesdienste und Veranstaltungen:

Gottesdienst sonntags um 10.00 Uhr

Himmelfahrtsgottesdienst im Grünen

Öffnungszeiten:

Von Mai bis September sonntags von 10.00 -18.00 Uhr, sonst ist der Schlüssel im Pfarramt erhältlich.

Auskünfte:

Ev.-luth. Pfarramt
An der Kirche 10
38539 Müden

Tel.: 05375-1216

 

Hinweis:

Hohne, Himmelfahrtskirche: sehenswerte neoromanische Kirche (1913), zum Teil
im Jugendstil gestaltet.

Beschreibung von St. Petri

Die Kirche ist nach Simon Petrus benannt, der auch Schutzheiliger der Fischer ist. Diese Namensgebung bot sich wegen der in früheren Zeiten fischreichen Aller an.

Der Ort Müden wird erstmals 1020 erwähnt. Die Bauteile der Kirche stammen aus verschiedenen Jahrhunderten: Gotischer Chorraum (13. - 14. Jh.), Kirchenschiff (vor 1500), Fachwerkbau (1654) mit Familiengruft der Barone von Marenholtz. Im Anbau befindet sich die Sakristei, darüber die Baronsprieche. Der Kirchturm wurde erst 1767 errichtet.

Ausstattung:

Die gotischen Fresken im Chorraum mit Szenen aus dem Leben Jesu (1450 - 1480) stellen den größten Kunstschatz dieser Kirche dar, ergänzt durch die wertvolle Barockkanzel (1617), mehrere Epitaphe (1585 - 1628), Emporen mit biblischen Motiven und Wappen reich geschmückt, ein Abendmahlsbild, eine Darstellung der Auferstehung (1604) und ein Deckengemälde von Hubert Diestler „Erlöste und unerlöste Welt“ (1963). Der kostbare Orgelprospekt (um 1700) befand sich ursprünglich im Braunschweiger Dom und wurde 1790 von der Gemeinde erworben.