Kirchen und Klöster in der Lüneburger Heide
St. Pankratius Hankensbüttel

Signet

St. Pankratius Hankensbüttel

Gottesdienste und Veranstaltungen:

Gottesdienst sonntags um 9.30 Uhr (im Wechsel mit der Klosterkirche Isenhagen)

Andacht "Kirche am Samstag" um 18.00 Uhr (im Wechsel mit der Klosterkiche Isenhagen)

Oase, Zeit zur Besinnung, donnerstags von 10.00 -10.30 Uhr


Öffnungszeiten:

1. April bis 15. Oktober
montags bis sonnabends von 8.00 bis 12.00 Uhr.

Auskünfte:

Ev.-luth Kirchengemeinde

Karl-Söhle-Weg 3
29386 Hankensbüttel
Tel.: 05832-346
E-Mail: kg.hankensbuettel.@evlka.de
Internet: www.kirche-hankensbuettel.de

Beschreibung von St. Pankratius

Die Kirche trägt ihren Namen nach einem jungen Märtyrer, der in der Christenverfolgung unter dem römischen Kaiser Diokletian enthauptet wurde.

Schon 1051 wurde Hankensbüttel erstmalig in einer kaiserlichen Urkunde erwähnt. Später erhielt der Ort einen Archidiakonatssitz.

Die romanische Kirchenanlage mit den zwei Meter starken Feldsteinmauern entspricht ihrer damaligen Bedeutung. Der massige, gedrungene Turm im Westen und die runde Apsis im Osten sind als älteste Teile der Kirche gut erkennbar. In der Gotik wurden die Gewölbe aufgestockt. Die Mauern drohten dem Gewicht der Gewölbe auszuweichen. Sie wurden durch später angebaute Strebepfeiler gestützt.

Ausstattung:

Der Taufstein ist mittelalterlich und wurde 1685 mit barocken Ornamenten geschmückt. Das älteste Stück ist das eindrucksvolle Triumphkreuz von etwa 1230. Es ist aus einem Stück Eichenholz geschnitzt. Das Himmelfahrtsbild im Gewölbe vor dem Triumphkreuz stammt aus der Zeit um 1450. Die Deckengemälde im Chorraum sind um 1700 als typische Barockmalereien entstanden. Sie stellen Szenen aus dem Jüngsten Gericht dar. Die Kanzel ist im Stil der Renaissance gehalten.

Das sechs Glocken umfassende Geläut ist mit vier mittelalterlichen Glocken das älteste in der ganzen Region. Im Boden des Turmeingangs befand sich früher eine Quelle, an der vermutlich schon vor dem Kirchbau getauft wurde.