Kirchen und Klöster in der Lüneburger Heide
St. Pankratius Altendorf

St. Pankratius Altendorf

Gottesdienste und Veranstaltungen:

Jeden ersten So. im Monat 10.00 Uhr Gottesdienst.

Zum 1. Advent Konzert mit dem Männergesangverein Altendorf. Je nach Angebot finden im Jahreslauf weitere Konzerte statt.

Die Festgottesdienste jeweils an den zweiten Feiertagen gefeiert.

Ein besonderer Erntedankgottesdienst findet jährlich auf einem alten Hof in Altendorf als Freiluft- oder Scheunengottesdienst unter Beteiligung des MGV Altendorf und dem Posaunenzug der FF Altendorf statt.

Öffnungszeiten:

Auf Voranmeldung bei
Küsterin Wiebke Bartels-Christensen
Tel.: 05833-6299 
sind Führungen möglich.

Hier ist auch der Kirchenschlüssel erhältlich.

Auskünfte:

Ev.-luth. Pfarramt Brome
Hauptstraße 12
38465 Brome.
Telefon: 05833-1898
Fax: 05833 – 970115
E-Mail: guenter.prof@evlka.de

Internet: www.brome.net/kirche


Beschreibung von St. Pankratius Altendorf

Der Namenspatron ist der Legende nach als 14jähriger unter Kaiser Diokletian als Märtyrer gestorben. Die erste Kirche, eine Holzkirche, brannte vermutlich beim Wendenaufstand (983) ab. Ein Wendenknüppel (stilisierter Wotan) auf dem Dach des Eingangsbereichs erinnert daran. In ihren Anfängen stand diese Kirche in Beziehung zum Kloster Diesdorf (Altmark).

Der heutige Altarraum entstand 1457. Er diente zunächst als Kapelle. Der Mittelteil wurde um 1500, der Kirchturm, ein Fachwerkbau, zwischen 1508 und 1517 errichtet. Ihre Umrisse erhielt die Kirche 1850. Das ehemalige Leichenhaus, das heute den Zugang zum Mittelschiff der Kirche darstellt, ist im Fachwerkstil mit geschnitztem Seilmuster gestaltet: ANNO MDCLVIII (1658).

Ausstattung:

Der geschnitzte barocke Altaraufsatz (1779) zieht den Blick auf sich. An den Wänden sind Reste alter Fresken zu sehen; die Kanzel stammt von 1607, ein Taufstein von 1680; in einer Vitrine wird eine alte Bibel verwahrt. Das Patronat über die Kirche üben die Familien v. Schulenburg und v. Bartelsleben aus.

Anmerkung:

Die Pankratiuskirche wurde im Jahre 2005 gründlich außen saniert, das Mauerwerk, das Fachwerk und die Holzkonstruktion wurden zum Teil aufwendig erneuert.

Eine Renovierung der Orgel ist 2006 durchgeführt worden, anschließend wurden die Kirchenwände innen gesäubert und teilweise restauriert.

Das Außengelände der Kirche wird umgeben von einer alten Sandsteinmauer, deren Renovierung bevorsteht.