Kirchen und Klöster in der Lüneburger Heide
St. Johannes der Täufer Walsrode, Stadtkirche

Signet

St. Johannes der Täufer Walsrode, Stadtkirche

Gottesdienste und Veranstaltungen:

Gottesdienst sonntags um 10.00 Uhr

Kirchenmusiken

Öffnungszeiten:

Täglich von 9.00 - 19.00 Uhr.

Auskünfte:

Gemeindebüro
Am Kloster 1
29664 Walsrode
Tel.: 05161-71352
Fax: 05161-3926
E-Mail: info@kirchengemeinde-walsrode.de

Beschreibung der Stadtkirche St. Johannes der Täufer

Drei Vorgängerkirchen (erbaut um 1000, 1200 und 1500) entstanden an derselben Stelle. Infolge von Baufälligkeit sowie Blitzschlag kam es jeweils zu Nachfolge bauten, die Stufe um Stufe größer und stabiler angelegt wurden.

Das derzeitige großräumige Gotteshaus wurde in den Jahren 1848 - 1850 federführend durch den bekannten kirchlichen Konsistorialbaumeister Ludwig Hellner errichtet. Wand an Wand ist es mit der Klosterkirche verbunden, durch Fenster und Tür zu dieser hin geöffnet.

In Walsrode war um 1500 der berühmte Holzschnitzer Hans Brüggemann (Bordesholmer Altar) zu Hause. Hier verlebte auch der im Pfarrhaus am Walsroder Kirchplatz 1808 geborene Ludwig Harms, Gründer der Hermannsburger Mission, das erste Jahrzehnt seiner Kindheit. Der wohl einzige Gedenkstein, den es für ihn gibt, steht zwischen Pfarr- und Gemeindehaus auf dem Kirchplatz.

Ausstattung:

Der hohe und weite Raum, eine gute Akustik, eine Doppel-Rundempore sowie die Anordnung einer Hochkanzel über dem Altar kennzeichnen das Innere der Kirche. Die wertvolle Orgel (1849 - zuletzt restauriert 2004) ist eine der größten von Eduard Meyer , Was aus den Vorgängerkirchen überkommen und übernommen ist, ist sehenswert:

Das Walsroder Kruzifix (um 1500 aus der Schule Brüggemanns), Holzskulpturen der vier Evangelisten, der Taufstein und Epitaphe der früheren Pastoren Kelm und Lodemann. Älter als das Kirchenschiff ist auch der Turm (1786) sowie die Marienglocke (1437) (II/26).