Kirchen und Klöster in der Lüneburger Heide
Kloster St. Marien Isenhagen

Kloster St. Marien Isenhagen

Gottesdienste und Veranstaltungen:

Gottesdienst am Sonntag in der Klosterkirche um 9:30 Uhr in vierzehntägigem Wechsel

Gottesdienst am Samstag in der Klosterkirche um 18:00 Uhrin vierzehntägigem Wechsel

Wochenschlussandacht am Samstag in der Kapelle der Klosterkirche um 18:00 Uhr (wenn kein Gottesdienst am Samstag stattfindet)

Öffnungszeiten:

Nur im Rahmen von Klosterführungen
vom 1. April bis 15. Oktober
Dienstag bis Sonntag 14.30 - 17.00 Uhr
Letzter Einlass ist 16.30 Uhr
Am 1. und 2. September ist das Kloster für Führungen geschlossen.

Eintritt Kloster:
kloster-isenhagen.de

Auskünfte:

Ev.- luth. Kloster Isenhagen
Klosterstraße 2
29386 Hankensbüttel
 
Tel.: 05832-313
Fax: 05832-979408
www.kloster-isenhagen.de

Beschreibung zum Kloster Isenhagen

Das Kloster Isenhagen liegt abseits der großen Touristenströme in ruhiger, idyllischer Lage direkt an einem Wäldchen, das sich zwischen dem Ort Hankensbüttel und dem Isenhagener See erstreckt. Der neue Rundweg „3 Ziele an einem Weg“, der das Kloster Isenhagen mit dem nahe gelegenen Otter-Zentrum und dem Klosterhofmuseum verbindet, lädt mit seinen informativen Schautafeln zur Geschichte und Kultur der Klosteranlagen zu einem kurzweiligen Rundgang ein.

 

Die Klosterkirche, vermutlich gebaut zwischen 1345 und 1350 und Maria geweiht, ist ein einschiffiger gotischer Backsteinbau mit einem Chor von gleicher Breite. Eine Wölbung war wohl vorgesehen, wurde aber nicht ausgeführt. Stattdessen gibt es eine bemalte Balkendecke.Das ehemalige Zisterzienserinnenkloster wurde 1243 von der Herzogin Agnes von Landsberg, einer Schwiegertochter Heinrichs des Löwen, zunächst als Mönchskloster gegründet. Seit 1540 (Einführung der Reformation) ist es evangelisch-lutherisches Damenstift. Auch heute noch wird es von einer Äbtissin geleitet, die dem Konvent vorsteht. Der Konvent gibt sich, in Anlehnung an alte klösterliche Traditionen, eine geistliche Ordnung. So werden in Isenhagen an bestimmten Tagen und zu verschiedenen Anlässen die auch in der lutherischen Kirche gebräuchlichen Stundengebete, die Horen, regelmäßig gesungen.

 

Ausstattung:

Unter den Kunstschätzen befinden sich zwei gotische Schnitzaltäre (um 1440 und 1515), eine Renaissancekanzel (1610) und ein Lesepult (um 1200) aus einem Thronsessel der Gründerin, Herzogin Agnes.

Bemerkenswert und einmalig in den Heideklöstern sind die wertvollen Stickereien (u. a. Altardecken aus dem 15. Jh.). Zu besichtigen ist noch einiges Mobiliar aus dem Mittelalter, auch Klosterzellen aus verschiedenen Jahrhunderten. Sehenswert ist der Kreuzgang mit mittelalterlichen figürlichen Steinkonsolen, die das Kreuzrippengewölbe tragen.