Kirchen und Klöster in der Lüneburger Heide
Kapelle Johannes der Täufer, Bokel

Kapelle Johannes der Täufer, Bokel

Öffnungszeiten:

Im Schaukasten der Kapelle befinden sich Informationen darüber, wo der Kirchenschlüssel abgeholt werden kann.

Gottesdienste und Veranstaltungen:

Sonntags 10.00 Uhr ein-bis  zweimal im Monat, dazu an allen wichtigen kirchlichen Feiertagen.

Auskünfte:

Kirchenvorsteherin
Ursula Korte
Im Wiesengrund 14
29365 Bokel
Tel. 05837-447


Ev.-luth. Pfarramt
Schulstraße 7
29365 Sprakensehl.
Tel.: 05837-1253.


 

Beschreibung der Kapelle St. Johannes der Täufer

Johannes der Täufer wird im Neuen Testament als der Vorläufer Jesu verstan-den. Sein Name erinnert oft an eine Taufkirche, in diesem Fall an eine Taufkapelle.

Die Kapelle Bokel liegt malerisch auf einem Hügel inmitten eines kleinen Friedhofes und lädt in ihrer Schlichtheit und Stille zur Besinnung und Andacht ein.

Die Kapelle wurde 1472 vollendet. Die Inschrift über dem Eingang lautet: Anno Domini MCCCCLXXII in vigilia Johannis Baptistae completum est hoc (Im Jahre des Herrn 1472 am Vorabend des Tages Johannes des Täufers ist dieses (Gebäude) vollendet). Auf einem noch älteren Erstbau hat man diese Kapelle errichtet und mit grünen Glasursteinen ihr Äußeres gestaltet, wie bei keiner anderen Kirche in der Gegend. Um so schlichter wirkt der Innen-raum mit flacher Holzdecke.

Ausstattung:

Der ursprüngliche, sehr wertvolle spätgotische Schnitzaltar von 1430 steht im Landesmuseum in Hannover. Stattdessen ist 1943 ein Flügelaltar von Rudolf Schäfer gestaltet worden. Die Mitte bildet der segnende Christus in seiner himmlischen Glorie. An der Kanzelseite sind noch die alten Bleifenster von 1648 erhalten. Die schwere Eichentür im Eingang (1631) ist von einem Schäfer als Dank geschnitzt und gestiftet worden. Der alte Glockenträger, der an der Westwand steht, ist in seiner Art einmalig.