Kirchen und Klöster in der Lüneburger Heide
St. Marien Uelzen-Veerßen

St. Marien Uelzen-Veerßen

Gottesdienste und Veranstaltungen

Gottesdienst in der Regel sonntags um 10.00 Uhr, am dritten Sonntag im Monat um 11.15 Uhr

Öffnungszeiten:

Im Anschluss an die Gottesdienste und nach Vereinbarung.

Auskünfte:

Ev.-luth. Pfarramt Veerßen
Soltauer Straße 19
29525 Uelzen
Tel.: 0581-2401
Fax: 0581-77827


Beschreibung von St. Marien

Am südöstlichen Stadtrand von Uelzen, unweit der Bundesstraße 71, befindet sich die Veerßer St. Marien Kirche - vom Namen her leicht verwechselbar mit der zentralen Uelzer Propsteikirche, aber die Veerßer Kirche ist das Gotteshaus einer selbstständigen Gemeinde.

Inmitten einer Rasenfläche mit mächtigen Kastanien bietet die Marienkirche ein Bild beschaulicher Schönheit und schlichter Wärme.

Urkundlich wurde die Veerßer Kirche erstmalig 1302 erwähnt. Der gotische Bau mit halbrunder Apsis wurde 1611 auf die heutige Größe erweitert. Im Chorraum findet sich Rippengewölbe, im Schiff eine Holzbalkendecke. Der jetzige Kirchturm ist im Fachwerkstil 1783 neu gebaut worden. In ihm läuten zwei Glocken zu den Gottesdiensten: die Katharinenglocke von 1332 (die älteste im Regierungsbezirk Lüneburg) und eine neuere Glocke von 1963. An der Südseite der Kirche befindet sich in der ursprünglichen Sakristei die Gruft der Familie von Estorff.

Der Passionsaltar, eine Leihgabe der Familie von Estorff, stammt aus dem 16. Jahrhundert. In einer Wandnische rechts im Altarraum sind Figuren eines älteren Altars der Veerßer Kirche aus dem 15. Jahrhundert. Die Kanzel zeigt frühbarocke Formen aus der Zeit um 1650. Die Fenster enthalten Glasmalereien um 1525. Die Orgel wurde 1968 von der Firma Eule, Bautzen, gebaut.

Im Laufe der Geschichte litt die Kirche wie die Gemeinde vor allem unter der Pest und den Kriegen. Mitte des 16. Jahrhunderts wurde Veerßen evangelisch, verlor dann aber die eigene Pfarrstelle. Erst 1961 bekam Veerßen wieder einen eigenen Pastor.

Die St. Marien Kirche zu Veerßen ist das Gotteshaus einer lebendigen Gemeinde.