Kirchen und Klöster in der Lüneburger Heide
St. Marien Plate

St. Marien Plate

Gottesdienste und Veranstaltungen:

Gottesdienste 14-tägig um 10:30 Uhr

Konzerte

Öffnungszeiten:

Keine festen Öffnungszeiten. Nach Anmeldung ist eine Besichtigung möglich.

Auskünfte:

Ev.-luth. Pfarramt
Plate Nr. 4
29439 Lüchow
 
Tel.: 05841-5731

Hinweis:

Fachwerkkapelle Lübeln am südöstlichen Rand des sehenswerten Rundlingsdorfes Lübeln: Gottesdienst an den jeweils zweiten Festtagen und Sonntag nach Erntedank.
Der Schlüssel ist bei Frau Mieth, Lübeln 9, erhältlich.


Beschreibung von St. Marien

Der Fund eines Marienbildes an der Stelle der späteren Kirche soll Ausgangspunkt für ihren Bau zu Beginn des 13. Jahrhunderts gewesen sein. Sie wurde zunächst mit Grundriss in Kreuzform (Zisterzienser) und romanischem Rundbogen im Hauptschiff ausgeführt.

In der Erbauungszeit gab es Beziehungen zu vier Zisterzienserinnen, die sich in Plate aufhielten, bevor sie 1237 das Kloster Medingen gründeten.

Ein weiterer Bauabschnitt folgt 1350 -1370: Fünf Brüder von Plato erbauen den Turm mit zwei Glocken, die Seitenschiffe sowie gotische Sterngewölbe. Gleichzeitig wird auch ein (heute nicht mehr vorhandener) Lettner errichtet. Während der letzten großen Bauphase (1472 - 1492) entstehen die verlängerten Seitenschiffe bis zur Turmmitte und die Sakristei.

Die Reformation wird im Jahre 1530 eingeführt.

Mit der Geschichte der Kirche ist die Familie von Plato eng verbunden. Durch sie wird noch heute das Patronat ausgeübt.

Die Kirche hat eine hervorragende Akustik.

Ausstattung:

Fresken hinter der Orgel um 1450 mit Abbildung der vier o. g. Zisterzienserinnen. Ein Epitaph (1580) mit Darstellung von Christoph von Plato und seiner Frau. Renaissance-Orgelprospekt (1609) mit originalen bemalten Prospektpfeifen eines Orgelbauers Hellwig, dahinter ein Werk (II/16) von Hillebrand, 1981.

Grabsteine aus der Zeit vor 1680 im Chorraum. Kanzel (1700) und Altar (1709) sind barocke Stiftungen.