Kirchen und Klöster in der Lüneburger Heide
St. Johannes der Täufer Dannenberg

Signet

St. Johannes der Täufer Dannenberg

Gottesdienste und Veranstaltungen:

Gottesdienst sonntags um 10.00 Uhr

Plattdeutsche Gottesdienste

Sommerliche Abendmusiken

Einmal jährlich mehrwöchige Kunstausstellung zeitgenössischer Werke

Öffnungszeiten:

1. Mai - 30. September täglich von 10.00 ­-12.00 Uhr und 14.00 - 18.00 Uhr.
Im Winterhalbjahr ist der Schlüssel im Büro der Kirchengemeinde montags - freitags von 9.00 - 12.00 Uhr erhältlich.

Auskünfte:

Kirchenbüro
An der Kirche 7a
29451 Dannenberg
 
Tel.: 05861-8411

Beschreibung von St. Johannes der Täufer

Das Gründungsjahr dieser Kirche liegt vermutlich im 13. Jahrhundert. Die älteste Urkunde über ihr Bestehen stammt aus dem Jahre 1310. Der erste Glockenturm wird 1458 zerstört; der jetzige Turm ist um 1860 errichtet worden.

Die Grafschaft Dannenberg hat Heinrich der Löwe gegründet; die Burg Dannenberg wird erstmals 1152 erwähnt. Der zugehörige Waldemarturm ist noch älter.

Die christliche Gemeinde wurde 1528 lutherisch, ist aber nie von Erweckungsbewegungen erreicht worden.

Von 1252 bis 206 war Dannenberg Sitz einer Propstei (Superintendentur). Seit 2006 hat die St. Johanniskirche nur noch zwei Pfarrstellen.

Seit der letzten Renovierung zeigt sich der Kirchenbau als Hallenkirche ohne Emporen mit Bau- und Gestaltungselementen aus Romanik, Gotik, Renaissance und Barock.

Ausstattung:

Großer dreiflügeliger Schnitzaltar von 1450, neu gestaltet 1965; außerdem Flügelaltar (1701) als Nebenaltar. Abendmahlsgeräte aus Zeiten um 1400, 1600 und 1700 (nicht ausgestellt). Taufstein von 1965. Osterleuchter aus dem Jahre 1988. Erdkugel-Leuchter von 1991.

Die Schuke-Orgel (II/29) aus dem Jahre 1972 steht hinter einem Prospekt des hannoverschen Orgelbauers Wilhelm Heinrich Baethmann (1801/02).