Kirchen und Klöster in der Lüneburger Heide
St. Jacobi Bleckede

Signet

St. Jacobi Bleckede

Gottesdienste und Veranstaltungen:

Gottesdienst sonntags um 10.00 Uhr

 

Öffnungszeiten:

Von April bis September täglich von 9.00 - 20.00 Uhr geöffnet.
Im Oktober täglich von 9.00 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit geöffnet.

Auskünfte:

Ev.-luth. Pfarramt
Zollstraße 28
21354 Bleckede
Tel.: 05852-1266

Beschreibung von St. Jacobi

Der Namenspatron der Kirche, Jakobus der Ältere, gehörte zum Jüngerkreis Jesu und wird seit dem 14. Jahrhundert gern als Schutzheiliger der Pilger mit Pilgerhut, Mantel, Tasche und Wanderstab dargestellt (siehe Darstellung im Mittelfeld des Nordwandfensters).

Die Kirche von Bleckede wird urkundlich erstmals 1272 erwähnt. 1765 wurde die alte Kirche wegen Baufälligkeit abgerissen und 1766/67 im schlichten spätbarocken Stil neu errichtet, siehe Inschriften über den beiden Seiteneingängen. Der Turm stammt aus noch älterer Zeit.

Ausstattung:

Bei der grundlegenden Renovierung wurde 1989 die ursprüngliche Bemalung an den Brüstungen der Emporen und auch die rotgraue Marmor-Imitation an den Pfeilern freigelegt bzw. wiederhergestellt.

Aus der 1765 abgerissenen Kirche stammen: Kreuzigungsgruppe im Chorraum (um 1500, Lüneburger Werkstatt). Vesperbild (Pietà, auf der linken Seite der Turmhalle). Auferstandener Christus (über dem Eingang in der Turmhalle).

Kanzel (im Renaissancestil). Taufstein (1607). Die älteste Glocke (1612) und die kunstvoll geschmiedeten Tore wurden vom Bleckeder Burghauptmann Fritz von dem Berge gestiftet. Der hübsche Orgelprospekt stammt aus der Zeit vor 1715. Das Werk hat die Firma Hammer 1969 - 1977 nach dem Vorbild einer um 1715 errichteten Barockorgel des Salzwedeler Orgelbauers Anthon Heinrich Gansen gebaut. Die 1991/92 gestalteten neuen farbigen Fenster von Hans-Georg Losert nehmen unter anderem die Situation nach der Wiedervereinigung Deutschlands auf (Wiedereröffnung der Bleckeder Fähre über die Elbe am 26. 11. 1989).