Kirchen und Klöster in der Lüneburger Heide
Kirche Riebrau an der Göhrde

Signet

Kirche Riebrau an der Göhrde

Gottesdienste und Veranstaltungen:

Der Gottesdienstplan hängt im Schaukasten aus.

Öffnungszeiten:

Die Kirche wird im Sommerhalbjahr tagsüber meistens offen gehalten.

Fürbitt-Kerzen können an einem Weltkugel-Leuchter entzündet werden.

Kirchenführungen nach Absprache.

Auskünfte:

Ev.-luth. Pfarramt
Riebrau Nr. 4
29499 Zernien
 

Tel.: 05863-324

Hinweis:

Auch die nahe gelegene St.-Martins-Kirche in Breselenz, erbaut 1860, wird im Sommerhalbjahr tagsüber meistens offengehalten. Diese Kirche wurde 2006 / 2007 gründlich renoviert. Hier wurden innen im Chorraum Teile der ursprünglichen Malereien rekonstruiert und die Fenster im Chorraum wieder hergestellt. Auch hier gibt es die Möglichkeit, Fürbittkerzen zu entzünden. (Bild)


Beschreibung der Kirche zu Riebrau an der Göhrde

Die idyllisch am Rande des Staatsforstes Göhrde liegende Fachwerkkirche wird von 1760 bis 1763 unter Aufsicht des Amtmannes Isenbart errichtet.

Im sogenannten Totengrund in Alt-Riebrau hat bis zum Dreißigjährigen Krieg die umgesetzte Kapelle des untergegangenen Dorfes Lutze in der Göhrde gestanden. Nachdem sie abgebrannt war, wurden Kirche und Pfarrhaus 1655 neu errichtet.

Die jetzige Kirche, bereits die dritte Riebrauer Kirche, ist ein regelmäßig ausgeführter Fachwerkbau. Der Westturm ist etwa zur Hälfte integriert, so dass beide Teile eine unmittelbare Einheit bilden.

Seit 1533 ist die Pfarrstelle der Kirchengemeinde Riebrau mit dem dazugehörenden Ort Gülden regelmäßig besetzt.

Das unweit der Kirche liegende Pfarrhaus, das älteste Vierständerhaus im Landkreis Lüchow-Dannenberg, stammt aus dem Jahre 1734.

Ausstattung:

Im Inneren der Kirche zeigt sich die würdige und eindrucksvolle Gestaltung durch einheimische Handwerker: Die Holzdecke, in der Mitte mit flacher Tonne, wird von sechs Säulen getragen.

Seit 1961 ist der barocke Kanzelaltar getrennt, im Altaraufsatz sind Johannes und Maria unter dem Kreuz zu sehen.

Die Grabsteine des Leiters der Erbauung, Isenbart, und seiner Frau befinden sich an der Außenwand des Chores.

Die Kirche wurde 2000 / 2001 innen und außen gründlich renoviert, wobei der ursprüngliche Zustand (außen: steinsichtig, innen: urspründliche Farbgebung, Fenster über dem Altar) weitgehend wieder hergestellt wurde.