Kirchen und Klöster in der Lüneburger Heide
St. Dionysius Sittensen

St. Dionysius Sittensen

Gottesdienste und Veranstaltungen:

Gottesdienst sonntags um 10.00 Uhr

Plattdeutscher Gottesdienst im Heimathaus

Öffnungszeiten:

Samstags von 15.00 - 17.00 Uhr und sonntags von 15.00 - 18.00 Uhr.

Auskünfte:

Ev.-luth. Kirchenbüro

Kirchenweg 6
27419 Sittensen

Tel.: 04282-1315
E-Mail: kg.sittensen@evlka.de

www.kirche-sittensen.de

 

Beschreibung von St. Dionysius

St. Dionysius ist im 3. Jahrhundert in Paris als Märtyrer enthauptet worden. Ihm, dem Schutzheiligen Karls des Großen und dem Hauptpatron der fränkischen Könige, ist die Kirche in Sittensen geweiht. Schon um 797 hat Karl auf dem “Strietbarg”, einem alten sächsischen Kult- und Gerichtsplatz, den Bau einer ersten Kirche veranlasst.

Die heutige Kirche ist auf den Grundmauern einer mittelalterlichen Backsteinkirche 1606 - 1613 errichtet worden. Der kreuzförmige Grundriss der Kirche ist dadurch entstanden, dass 1898 der südliche und 1961 der nördliche Querflügel hinzugefügt wurden.

Nachdem der alte Feldsteinturm 1680 wegen Baufälligkeit abgetragen werden musste und der Nachfolger samt den Glocken von 1454 durch ein Gewitter 1907 zerstört worden war, wurde der jetzige Turm nach zweijähriger Bauzeit 1909 eingeweiht.

1827/28 kam es zu einer großen Erweckung mit überregionaler Auswirkung durch Pastor Ludwig Otto Ehlers, dem Sohn des Probstes in Sittensen. Diese Tradition wurde seit 1853 durch intensive Beziehungen zur Hermannsburger Erweckungs- und Missionsbewegung fortgesetzt und prägt bis heute noch das Gemeindeleben.

Ausstattung:

An interessanter Ausstattung bietet die mit einem neuen Holzgewölbe ausgestattete Kirche: Kanzel, Priechen links und rechts vom Altar (1613); das Kruzifix auf dem Altar ­ mit einem neuen Kreuz aus den 60er Jahren ­ und die Stiftungstafel von 1613 im Nordflügel stammen aus der Adelsgruft (seit 1960 mit Sand aufgefüllt); an der Nordwand originale Renaissanceausmalung von 1613; Altarretabel mit Abendmahl, Kreuzigung, Auferstehung und Himmelfahrt (1672); vier Glocken (1950); Orgel von Firma Paul Ott (1959).