Kirchen und Klöster in der Lüneburger Heide
Ole Kerk und St. Antonius Bispingen

Signet

Ole Kerk und St. Antonius Bispingen

Gottesdienste und Veranstaltungen:

Gottesdienst sonntags um 10:00 Uhr (St. Antoniuskirche)
Winterkirche von Januar bis Ostern um 10:00 Uhr (Ole Kerk)

Gottesdienste im Freien

Plattdeutsche Gottesdienste

Konzerte

Auskünfte:

Ev.-luth. Pfarramt
Kirchweg 5
29646 Bispingen

Tel.: 05194-7345

E-Mail: kg.bispingen@web.de


 

Beschreibung von Ole Kerk und St. Antonius

Der Name der Kirche geht auf einen Eremiten des 4. Jahrhunderts n. Chr. zurück, der in der Wüste lebte.

Die Kirchengemeinde besitzt zwei Kirchen, die Ole Kerk und die Große Kirche, die 1908 im neugotischen Stil erbaut wurde. Auf sie ging der ursprüngliche Name St. Antoniuskirche über.

Die Ole Kerk wurde 1353 erbaut und ist damit die älteste Kirche im Altkreis Soltau. Der Bischof Daniel von Verden versprach jedem, der beim Bau Hand- und Spanndienste leistete, 40 Tage Ablass. Die Gegend war arm, deshalb baute man mit Feldsteinen und Fachwerk. Ziegel waren zu teuer.

Die Ole Kerk hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich und war zuletzt Gemeindehaus (Treffpunkt für Konfirmanden, Bläserchor, Kirchenchor und Pfadfinder), bis sie 1973 grundlegend renoviert und baulich in den ursprünglichen Zustand zurückgeführt wurde. Nur das umlaufende Band der 16 Bleifenster, die an Wasser, Taufe, Fischzug oder Sturmstillung erinnern, ist eine Konzession an die Moderne.

Die alte Bronzetaufe (1406) und die Barockkanzel (1648) stehen jetzt in der neugotischen Antoniuskirche des Ortes. Die Feldsteinkirche (Ole Kerk), das alte Pfarrhaus aus Fachwerk und das Gemeindehaus bilden mit dem neuen Pfarrhaus und dem alten Baumbestand ein eindrucksvolles Ensemble.