Kirchen und Klöster in der Lüneburger Heide
Johanneskapelle Adendorf

Johanneskapelle Adendorf

Gottesdienste und Veranstaltungen:

Die Kapelle wird für Gottesdienste, Taufen und Trauungen sowie Konzerte genutzt.

Öffnungszeiten:

Im Juli und August kann die Kapelle samstags zwischen 16.00 und 18.00 Uhr zu eigener Andacht, Meditation oder Besichtigung besucht werden.

Wenn Sie die Kapelle zu einer anderen Zeit besuchen möchten, wenden Sie sich bitte an:
Heidrun Fedrowitz
Im Gutspark 15
21365 Adendorf
Tel.: 04131-180122

Auskünfte:

Ev.-luth. Emmaus-Kirchengemeinde
Pastor M. Kranzusch
Bültenweg 18a
21365 Adendorf
Tel.: 04131-180378

Pastorin R. Weseloh-Klages
Bültenweg 18
21365 Adendorf
Tel.: 04131-18170

Kirchenbüro
Bültenweg 18b
21365 Adendorf
Tel.: 04131-186046


Beschreibung der Johanneskapelle

Die in der Zeit um 1258 erbaute Johanneskapelle ist ein gotischer Backsteinbau - benannt nach Johannes dem Täufer. Der Eingang führt durch ein Brauthaus aus Fachwerk (16. Jh.) - gekrönt von einem hölzernen Dachreiter, in dem sich eine Glocke aus dem Jahre 1631 befindet.

Ausstattung:

Der mit einer Balkendecke versehene Innenraum hat als Zentrum einen Flügelaltar mit Darstellungen der Auferstehung Christi (17. Jh.) und - auf den Seitenflügeln – der Heiligen St. Georg und St. Jakobus der Ältere (beide Anfang 16. Jh.).

Etwas für Norddeutschland Einmaliges ist der gotische Taufständer aus Eichenholz aus der Zeit um 1400. Er war ursprünglich bemalt und trägt heute eine neue Taufschale.

Der Deckenleuchter und die Leuchter auf dem Altar wurden 1764 von Margarete Elisabeth Henriette von Lösecke geb. von Witzendorff gestiftet.

Im 30jährigen Krieg haben dänische Soldaten der Kapelle schweren Schaden zugefügt, aber ab 1682 konnten in der restaurierten Kapelle wieder Gottesdienste stattfinden.

Auch später sind die Kapelle und die Kunstwerke noch mehrfach renoviert worden, zuletzt von 1996 – 1998.

Aus dieser Zeit stammen Lesepult und Taufleuchter (Schmiedearbeiten von Walter Müdder), Holzkanzel und Bänke (nach der Vorlage gotischer Wangen) und die farbigen Glasfenstern des Berliner Künstlers Werner Petzold.

Im Jahre 2002 wurde eine Orgel mit 7 Registern/708 Pfeifen von der Firma Beckerath aus Hamburg eingebaut.